Talentschuppen

Praxis für     Begabtenförderung

Der Tanz um das goldene Kind -
Förderung zwischen Unterforderung und Überförderung

Begabungsförderung im Kontext individueller Förderung nimmt den Lernenden mit seinen Potenzialen und seiner individuellen Lernentwicklung in den Blick und zielt auf Persönlichkeitsentfaltung und den Aufbau von Lernkompetenz.

Intelligenz allein entscheidet nicht über Leistungserfolg!

Aber gerade in Zeiten von Inklusion, Qualitätsanalyse, Selbstständiger Schule auf der einen Seite und akutem Lehrermangel und Überalterung der Kollegien auf der anderen Seite werden Lehrpersonen große Zusatzbelastungen zugemutet.

Zudem neigt die Gesellschaft dazu, Schuldzuweisungen für nicht gelungene Bildungsbiografien zuerst in der Schule und deren Personal zu suchen, so dass Schulleitung und Kollegium oft mit einem " DAS NICHT AUCH NOCH!" reagieren.

Folgende Auflistung zeigt die verbindlichen Ansprüche auf Begabtenförderung, auf die Eltern und SchülerInnen sich zu Recht berufen dürfen:


Basiskompetenzen Lehrpersonen lt Schulgesetz

Handlungskompetenzen

• Fachlich-didaktische Kompetenz
• Methodische Kompetenz
• Führungskompetenz
• Diagnostische Kompetenz
• Beratungskompetenz
• Metakognitive Kompetenz (Empathiefähigkeit)
• Medienkompetenz
• Teamfähigkeit


Personale Kompetenzen

• Selbststeuerung und -verantwortung
• pädagogische Grundeinstellungen
• Sozialverhalten
• Kreativität
• Schulverantwortung
• Kommunikationsfähigkeit

Förderempfehlungen MSW

Akzeleration:

• Äußere Differenzierung
• Frühe Einschulung
• Schuleingangsphase
• Drehtürmodelle
• Clusterklassen
• Klasse überspringen
• Schülerstudium
• Stipendien (Auslandsaufenthalte)

Enrichment:

• Binnendifferenzierung
• Projektarbeit
• Wochenplanarbeit
• Selbstlernzentren
• Offener Unterricht
• (Portfolio Arbeit, Klippert u.a.)
• Wettbewerbe


Aktuelle lernwissenschaftliche Studien (z.B. E. Stern) stellen folgende Gleichung für möglichen Schulerfolg auf:

Schulerfolg = Intelligenz + Lernmotivation + Identitätsstil
Unterrichtlicher Erfolg = Intelligenz + professionelle Motivation + professionelle Identität + persönliche Identität

Studien zum Schulmanagement zeigen aber auch, dass der Erfolg jedes einzelnen Lernenden abhängig ist von Leitungsstil und Personalmanagement ( "... der Fisch stinkt immer ...")

Meine eigenen Forschungen ergaben, dass Lehrpersonen immer noch ein sehr festgeschriebenes Bild von Hochbegabung haben, das kurz mit Hochbegabung = Hochleistung zusammenzufassen ist.

Daher spielt Begabtenförderung noch immer ein stiefmütterliches Dasein, Inklusion wird noch immer als defizitäres Phänomen gedacht.

Meine Fortbildunsangebote richten sich daher ausdrücklich an ALLE Schulformen, von Gymnasium bis Förderschule:


Für Schulleitungen

  • Möglichkeiten Inklusiver Begabtenförderung im Schulgeschehen (OGS, Kooperation mit Wirtschaft, Trägern u.ä.)
  • Kommunikationsstrukturen mit Kollegium und Eltern (Qualitätszirkel u.ä.)
  • Schulgesetzliche Grundlagen (z.B. Nachteilsausgleich, Finanzierungsmodelle)
  • Strukturen von Begabtenförderung auf Landesebene
  • Begabtenförderung und Qualitätsanalyse


Für Kollegien

  • Methodisch didaktische Grundprinzipien der Begabtenföderung (Leistungsmessung, Üben, HA, Unterrichtsgestaltung u.ä.)
  • Selbstmanagement (Literaturempfehlungen, Entlastungsstrategien u.ä.)
  • Elternarbeit und Konfliktmanagement ( Lernverträge, runde Tische u.ä.)
  • Diagnostik (Beobachtungsbögen, Beurteilungsfehler u.ä.)
  • Ansprechpartner auf lokaler Ebene


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